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Mopped-Wortschatz Lektion 2

Manchmal ist der Zug eben abgefahren: Die Fachpresse oder auch Kollegen am Motorradtreff hantieren mit Begriffen aus der Welt des motorisierten Zweirades. Für ein Nachfragen, worum es sich bei dem einen oder anderen Fachausruck handelt, ist es zu spät bzw. man möchte sich nicht die Blöße geben. Für diejenigen, die doch noch schnell auf den fahrenden Zug aufspringen möchten, liefern wir heute den zweiten Teil der Wortschatz-Reihe:

Dynamische Radlastveränderung
Als Radlast bezeichnet man den Anteil des Gesamtgewichtes eines Fahrzeugs, der auf ein einzelnes Rad entfällt. Bei starkem Bremsen/Verzögern verändert sich die Verteilung der Radlast (Vorder- und Hinterrad). Mit zunehmender Verzögerung verlagert sie sich größtenteils und zunehmend auf das Vorderrad – das Gewicht „drückt“ entsprechend nach vorn. Somit wird jetzt über das Vorderrad der Großteil der Bremskraft auf die Fahrbahn übertragen. Das Hinterrad ist dementsprechend entlastet.

Blickführung
Wie heißt es so schön: Wo wir hinschauen, dort fahren wir auch hin. In der Regel hilft es, weit voraus zu schauen und den Blick immer dorthin zu richten, wohin man fahren möchte. Dies gilt insbesondere beim Durchfahren von Kurven. Hier sollte der Blick Richtung Kurvenausgang wandern. Bei Ausweichvorgängen schauen Sie nicht auf das Hindernis sondern auf die anzusteuernde Lücke. Aber auch beim Bremsen ist die Blickführung von Bedeutung. Wir schauen in Bremsrichtung, nicht vor das Vorderrad.

Knieschluss
Steht für den Kontakt der Kniebereiche mit dem Motorrad, in der Regel am Tank. Dient der Stabilisierung, beispielsweise beim Kurvenstil „Drücken“. Beim Bremsen ist der Knieschluss ebenfalls wichtig, um dem „nach vorne Rutschen“ des Körpers entgegenzuwirken.

Unterfahrschutz
Nicht zu verwechseln mit dem Unterfahrschutz, der z. B. an Lkw angebracht wird, geht es hier um das Thema „Schutzplanken“, landläufig oft Leitplanken genannt. Der Anprall an einen Schutzplankenpfosten stellt ein sehr hohes Verletzungsrisiko für die Fahrer motorisierter Zweiräder dar. Um diesen möglichen Anprall nach einem Sturz zu vermeiden, werden Schutzplanken vor allem in Kurvenbereichen so ausgestattet, dass der Fahrer bestenfalls an der Schutzplanke entlang „rutschen“ kann. Dies geschieht mit Hilfe mit einer zweiten Planke, die unterhalb der oberen Planke angebracht ist, dem so genannten Unterfahrschutz. Auch ein Durchrutschen unter der Schutzplanke wird mit dem Unterfahrschutz verhindert.

Gute Fahrt & schönes Wochenende!

Ihr ifz-Team