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    Anmeldung zum Führerschein

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    News-Archiv

    Führerschein-Intensivkurs startet am 03.07.2024

    Jetzt anmelden! Am 03.07.2024 um 18.00 Uhr startet unser nächster Theorie-Führerschein-Intensivkurs! Sei dabei und lerne in angenehmer Atmosphäre deine Theorie, die du für den Führerschein benötigst. Der Spaß kommt bei uns im Unterricht nicht zu kurz! Wir freuen uns auf dich!!!

    Frohes Neues Jahr

    Wir wünschen allen Lesern ein frohes, glückliches „Neues Jahr“ und freuen uns darauf sie im neuen Jahr
    wieder betreuen zu dürfen und sie erfolgreich zum Führerschein zu führen.

    Frohe Weihnachten

    Unser Team der Fahrschule Gerhard Weber, wünscht allen Kunden, Freunden und Bekannten ein friedliches, besinnliches Weihnachtsfest. Haben sie ein paar ruhige Tage mit ihren Lieben.

    Nächster Führerscheinintensivkurs startet am 19.12.2023 um 18.00 Uhr!

    Zeit sich anzumelden. Unser nächster Intensivkurs startet schon am 19.12.2023! Entspannt lernen in angenehmer Atmosphäre!
    Wir freuen uns auf dich, denn DU bist uns wichtig!

    Aufbau-Seminar für Fahranfänger (ASF)

    Am 12.01.2024 startet in unserer Fahrschule in Fulda – Königstraße 44, das Aufbau-Seminar für Fahranfänger. Anmeldung unter der Telefonnummer 0661-73789. Der Kurs besteht aus 4 Sitzungen und einer Fahrprobe. Die Fahrprobe findet zwischen er 1. und 2. Sitzung statt. Der Kurs beginnt um 20.00 Uhr. Jede Sitzung dauert 135 Minuten.

    Online-Unterrichtsplan Mai, Juni und Juli 2024

    Hallo, hier ist der aktuelle Unterrichtsplan für den Monate Mai, Juni und Julia 2024!
    Zum vergrößern, auf das Bild klicken!

    Kleinere Biker oder Bikerinnen

    Pluspunkte:
    + ca. 6 cm Fersenhöhe
    + Korksohlenerhöhung mit Lederbezug
    + und vieles mehr…

    dieser Schuh macht dich bis zu 4 cm größer. Der Schuh ist ideal dafür, wenn du mit dem normalen
    Motorradstiefeln nicht gut auf den Boden kommst, wenn du auf dem Motorrad sitzt.
    INFOS bekommst du gerne von uns! Diese Stiefel kosten zwischen 250 und 350 Euro, je nach Anbieter,
    sind aber eine Investition, die sich lohnt.

    Zusätzlich haben wir für unsere Kunden noch speziell tiefergelegte Motorräder!

    Interessiert? Rufe einfach an! 0171-7717988

    „Laut ist out – versau‘ dir nicht die Tour“

    Heute richten wir uns ausnahmsweise nicht mit einem vorrangig sicherheitsrelevanten Thema an Sie. Dennoch geht es auch heute um ein Thema, das uns alle angeht! Es geht darum, wie wir Motorradfahrer, akustisch auf andere wirken und mit welchen Konsequenzen diese Wirkung verbunden sein kann, wenn die Grenze vom satten Motorensound zum Lärm, ob bewusst oder unbewusst, überschritten wird.

    Unstrittig ist in diesem Kontext, dass Lärm Lebensqualität einschränkt. Werden Motorräder von Anwohnern stark befahrener Straßen als „Lärm“-Quelle ausgemacht, ist oftmals der Weg zu Behörden und Politikern vorgezeichnet und endet mitunter mit einer Streckensperrung für Motorräder. Für alle ärgerlich, oftmals unnötig und seit langer Zeit bereits ein Thema, mit dem sich das ifz in seiner Funktion als Koordinationsbüro der Bundesarbeitsgemeinschaft Motorrad (BAGMO, die seit 1991 aktiv für die Interessen der Motorradfahrerinnen und -fahrer in Deutschland eintritt) schon seit Jahren beschäftigt.
    Mit einem eigens produzierten Film unter dem Motto „Laut ist out – versau‘ dir nicht die Tour“ geht der Industrieverband Motorrad (IVM) das Thema „Motorradlärm“ verbunden mit dem Dauerthema „Streckensperrungen“ aktiv an.

    Ziel ist es, Motorradfahrerinnen und -fahrer für mehr Rücksichtnahme und Lärmvermeidung zu sensibilisieren.

    Der Film läuft als Social-Media-Kampagne und kann samt entsprechenden Informationen u.a. hier angesehen werden.

    Eine Gute Fahrt & schönes Wochenende!

    Ihr ifz-Team

    Erste Hilfe: Verbreitete Irrtümer

    1. „Ich kann durch meine laienhafte Hilfe mehr falsch machen als zu helfen“

    Wer aus Angst etwas falsch zu machen die Erste Hilfe unterlässt, macht den größten Fehler, den man begehen kann, nämlich gar nicht zu helfen. Niemand verlangt vom Ersthelfer hundertprozentiges Können. Was aber verlangt wird, ist eine schnelle Hilfeleistung bis der Rettungsdienst eintrifft. Wer bei der Ersten Hilfe nach bestem Wissen vorgeht, wird auch juristisch nicht belangt. Der Gesetzgeber verfolgt eher das Gegenteil: Die „unterlassene Hilfeleistung“.

    2. „Ein Klapphelm kann mit hochgeklapptem Kinnteil auf dem Kopf des Verletzten bleiben!“

    Auch bei so genannten Klapphelmen, bei denen das Kinnteil samt Visier hochgeklappt werden kann, ist die Abnahme des kompletten Helmes bei einem bewusstlosen Motorradfahrer erforderlich. Denn nur so sind eine korrekte Atemspende und eine eventuell später notwendige stabile Seitenlage möglich. Übrigens, sehr hartnäckig hält sich in den Köpfen vieler Auto- und Motorradfahrer der Glaube, einem Bewusstlosen den Helm generell nicht abzunehmen, obwohl bereits seit 1984 unter Experten Einigkeit darüber herrscht, dass der Helm in jedem Fall abzunehmen ist. Das Risiko bei Bewusstlosigkeit im Helm zu ersticken, ist für den Verletzten weit größer, als ein Verletzungsrisiko beim Abnehmen des Helmes. Trotzdem sollte der Helm natürlich immer mit größter Vorsicht abgenommen werden, um Halswirbelverletzungen zu vermeiden.

    3. „Die Pulskontrolle ist wichtig“

    Schon lange wird nicht mehr dazu geraten bei einem bewusstlosen Verletzten den Puls zu überprüfen. Die Prüfung ist nicht so einfach wie man oftmals vermittelt bekommt. Ist beim Verletzten keine Atmung festzustellen, fängt man unverzüglich mit der Herz-Lungen-Wiederbelebung an. Dies gilt übrigens auch bei Unsicherheit darüber, ob der Verletzte atmet oder nicht. Also nicht lange zögern, sondern wiederbeleben.

    Viele weitere Tipps und Informationen zum Thema „Erste Hilfe“ liefert unsere passende Broschüre, die hier kostenfrei heruntergeladen werden kann: Link

    Eine Gute Fahrt & schönes Wochenende!

    Ihr ifz-Team

    Klapphelme beim Fahren schließen

    Die Welt der Helme bietet eine große Artenvielfalt. Egal, ob Integral-, Jet-, Cross-, Crossover-, Enduro- oder Klapphelm, alle haben eines gemeinsam. Nämlich den Schutz während der Fahrt sowie bei einem Sturz. Die größte Schutzwirkung kann der Helm jedoch nur leisten, wenn er so eingesetzt wird, wie es für ihn vorgesehen ist. Bei den meisten Klapphelmen ist dies der geschlossene Zustand während der Fahrt.

    Weiterlesen

    Sicher auf dem Weg zur Arbeit …

    … das ist die Hauptintention, weshalb Berufsgenossenschaften oftmals die Kosten für ein Motorrad-Sicherheitstraining ihrer Mitglieder übernehmen. Es handelt sich bei der Unterstützung zumeist entweder um die volle Kostenübernahme oder um eine Teilerstattung. Wer sich genauer über die Förderung der einzelnen Berufsgenossenschaften informieren möchte, findet auf unserer Webseite eine praktische Übersicht.

    Die Bedeutung und der Wert eines guten Motorrad-Sicherheitstrainings kann gar nicht oft genug hervorgehoben werden. Darum werden wir auch nicht müde, auf unsere Kooperation mit dem Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR) und dem ADAC hinzuweisen. Gemeinsam haben wir die praktische Online-Plattform eingerichtet, auf der die aktuellen Termine für motorisierte Zweiradfahrer deutschlandweit gelistet sind. Dort findet jeder schnell und unkompliziert das passende Training in seiner Nähe.

    Also los! Nutzen Sie die Gelegenheit und fügen Sie ihrer Sicherheit auf dem motorisierten Zweirad kostengünstig oder sogar gratis einen wichtigen Baustein hinzu. Ganz egal, auf welchem fahrerischen Niveau Sie sich bewegen, von einem qualifizierten Motorrad-Fahrsicherheitstraining kann jeder profitieren!

    Eine Gute Fahrt & schönes Wochenende!

    Ihr ifz-Team

    Serielles Überholen

    Entgegen dem Anspruch vieler Motorradfahrerinnen und –fahrer individuell unterwegs zu sein, ist in Motorradgruppen oftmals ein gewisser Herdentrieb nicht von der Hand zu weisen. Gerade wenn es um das Thema „Überholen“ geht.

    Tritt also der Fall ein, dass die Gruppe einen anderen Verkehrsteilnehmer überholen muss, sollte selbstverständlich nacheinander überholt werden. Hat der Vordermann seinen Überholvorgang eingeleitet oder auch bereits beendet, gilt es für den Hinterherfahrenden Ruhe, Geduld und Besonnenheit zu wahren. Überholen Sie erst, wenn es auch wirklich sicher möglich ist. Von einem vorschnellen Hinterhereilen ist abzuraten. Oftmals ist es jedoch so, dass der Hintermann direkt mitzieht. Damit sollte der Vorausfahrende auch unbedingt rechnen. Deshalb ist es als Vorausfahrender wichtig, nach dem Überholvorgang direkt in den rechten Teil der Fahrspur einzuscheren, also weit nach rechts zu fahren (siehe Abb. oben).

    Der Grund für diese Vorgehensweise in der Gruppe ist einfach: Sollte der ebenfalls überholende Hintermann die Situation falsch eingeschätzt haben und der Gegenverkehr schneller da sein als gedacht, gibt man ihm genug Freiraum, eher wieder einscheren zu können. Solche Überholvorgänge sollten natürlich nicht zum Regelfall werden. Wohl aber das Verhalten des Vorausfahrenden, nach dem Überholvorgang in der Fahrspur weit rechts zu fahren. Denn hierdurch kann das mögliche Fehlverhalten des Hintermanns kompensiert und eine mögliche Gefahr für ihn und den Gegenverkehr vermieden werden.

    Dieses Verhalten sollte generell von jedem Gruppenmitglied beibehalten werden. Hat ihr Hintermann seinen Überholvorgang sicher beendet (und fährt entsprechend in der Fahrspur rechts), nehmen Sie ihre Position in der versetzten Formation wieder ein. Ebenso wichtig ist es, dass der Vorausfahrende nach dem Überholen mit unverminderter Geschwindigkeit weiterfährt. Allzu oft ist zu beobachten, dass manche Fahrer direkt nach dem Überholvorgang Gas rausnehmen und die sich auftuende Lücke zum überholten Fahrzeug dadurch wieder schließen, so dass die nachfolgenden Gruppenmitglieder keine Chance mehr zum Einscheren erhalten.

    Eine Gute Fahrt & schönes Wochenende!

    Ihr ifz-Team

    Mopped-Wortschatz Lektion 4

    Wie heißt es so schön: „Eine Investition in Wissen bringt noch immer die besten Zinsen“. Aus diesem Grund ist es Zeit für eine weitere Ausgabe des Mopped-Wortschatzes. Wie bereits in den ersten drei Lektionen, bringen wir wieder einige Begrifflichkeiten aus der Motorrad-Fachwelt auf den Punkt.

    BLIPPER

    Viele kennen die technische Möglichkeit, die Gänge beim Motorradfahren hochzuschalten, ohne dabei zu kuppeln. Andersherum geht das auch, und zwar mit dem Blipper. Dieser übernimmt das Runterschalten ohne Kupplungsbetätigung. Neben einer verkürzten Schaltzeit bleiben die Hände für maximale Kontrolle also immer fest am Lenker. Der Blipper gibt für eine reibungslose Synchronisation automatisch Zwischengas.

    OTOPLASTIK

    Wir sind beim Thema „Gehörschutz“: Otoplastiken sind individuelle Gehörschützer zum Einsetzen in das Ohr (von griech. otós = Ohr und plastein = formen, gestalten). Diese maßgefertigten Gehörschützer stellen einen 1:1-Abdruck des eigenen Gehörganges dar und werden vom Hörgeräteakustiker angefertigt. Die Vorteile dieser etwas teureren Variante liegen im besseren Handling (leichteres Einsetzen) sowie im Tragekomfort, da es sich um Maßanfertigungen handelt.

    SILICA

    Es geht um „Motorradreifen“:  Bei deren Herstellung werden dem Kautschuk weitere Zusätze wie Ruß und Silica beigemischt, um die Konsistenz des Reifens zu bewahren. Früher wurde nur Ruß eingesetzt, der dem Reifen seine typische schwarze Farbe verleiht. Heute wird vermehrt Silica statt Ruß genutzt. Dadurch ergibt sich eine höhere Laufleistung des Reifens, ein geringerer Rollwiderstand und ein besseres Nässeverhalten.

    eCALL

    eCall steht als Abkürzung von „emergency call“ (Notruf) für ein satellitengestütztes, automatisches Notrufsystem für Kraftfahrzeuge. Im Fahrzeug installierte Geräte sollen einen Verkehrsunfall automatisch an die einheitliche europäische Notrufnummer 112 melden und dadurch die Rettungsmaßnahmen beschleunigen.

    TOURGUIDE

    Bei der „Gruppenfahrt“: Der Fahrer, der vorausfährt und die Gruppe quasi „anführt“, wird Tourguide genannt. Unabhängig von der Intention der Gruppenfahrt sollte der Tourguide stets ein erfahrener und besonnener Motorradfahrer sein, der die Gruppe nicht nur navigiert, sondern darüber hinaus, auch unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Leistungsniveaus, zusammenhält.

    Eine Gute Fahrt

    Ihr ifz-Team

    Motorradhandschuhe und Griffheizung

    Motorradhandschuhe und Griffheizung
    Motorradhandschuhe gehören auf dem motorisierten Zweirad bei jeder Fahrt und bei jedem Wetter dazu. Auch die Hartgesottenen, die sich das Motorradfahren nicht von Minusgraden nehmen lassen, werden bei der derzeitigen Witterung die Vorzüge guter Motorradhandschuhe zu schätzen wissen. Zu den längst etablierten Standards gehören bei den Handschuhen diverse Membranen, die Handschuhe ganzjahrestauglich machen und in Kombination mit zusätzlichen Isolationsschichten vor Kälte schützen. Eine zusätzliche Möglichkeit, sowohl den Komfort, als auch die aktive Sicherheit zu erhöhen, stellt die Griffheizung dar, die Motorradhandschuhe natürlich nicht ersetzt.
    Mit beidem ausgestattet unterwegs, ist es bei Regen wichtig, Folgendes zu wissen:

    Vorweg: Die Membran transportiert beim Handschuh die Feuchtigkeit von innen nach außen. Für das Funktionieren der Membran ist ein Temperaturgefälle notwendig (innen warm, außen kalt). Wird durch die Griffheizung dieses Temperaturgefälle umgekehrt, kehrt auch der Feuchtigkeitstransport um. Feuchtigkeit kann nun in das Handschuhinnere eindringen. Feuchte Finger sind nicht nur unangenehm, sondern beeinträchtigen durch schnelleres Auskühlen auch die wichtige Reaktionsfähigkeit negativ. Von daher kann es ratsam sein, im Fall von Membranhandschuhen die Griffheizung bei Regenfahrten abzustellen bzw. runterzuregeln.

    Eine Gute Fahrt & schönes Wochenende!
    Ihr ifz-Team

    Warum versetzt?

    Wir sind beim Thema „Gruppenfahrt“, es wird versetzt gefahren. Beim versetzten Fahren reihen sich alle Gruppenmitglieder abwechselnd links und rechts innerhalb der Fahrspur auf, ohne dabei zu nah am Straßenrand oder in der Straßenmitte zu fahren. Aber warum eigentlich?

    Die meisten verbinden mit dem versetzten Fahren den Vorteil der besseren Sicht nach vorn, was auch völlig richtig ist. Somit wird jedem Gruppenmitglied eine vorausschauendere Fahrweise ermöglicht, auch der Straßenzustand und –verlauf kann so zeitiger erkannt werden.

    Das versetzte Fahren verschafft aber noch einen weiteren Vorteil. Bei einem Bremsmanöver steht jedem Fahrer wesentlich mehr Platz nach vorn (und hinten) zur Verfügung.

    Klar, dass auch beim versetzten Fahren ein ausreichend großer Sicherheitsabstand zwischen den Gruppenmitgliedern gewählt werden muss. Irrtümlich sind hier viele der Meinung, dass durch das versetzte Fahren der erforderliche Sicherheitsabstand zum Vorausfahrenden verringert werden kann, weshalb sie sich am übernächsten „Vordermann“ orientieren. Dies ist nicht der Fall. Ausschließlich der unmittelbar Vorfahrende ist für den Abstand ausschlaggebend.

    Eine Gute Fahrt & schönes Wochenende!

    Ihr ifz-Team

    Übrigens: Wir danken an diese Stelle all den Lesern, die uns mit tollem Feedback versorgen und uns mit ihrem Lob, ihren Anregungen und Fragen weiterhin motivieren und damit neuen Input für weitere Ausgaben liefern.

    Aktive Sicherheit: Fitness to „ride“!

    Etwas, das bei allem Fokus auf Pflege und Zustand des Motorrades nicht außer Acht gelassen werden darf, ist die „obere Hälfte“, sprich Fahrerin oder Fahrer selbst. Wie das Motorrad oder der Roller sollte auch der Pilot  bestmöglich „in Schuss“ sein. Und das nicht zuletzt aus Gründen der eigenen Sicherheit auf zwei Rädern, denn ein trainierter Körper kann schneller reagieren, hält länger durch, bleibt entspannter und aufmerksamer. Alles in Allem ein großes Sicherheitsplus!

    Sport gehört für viele zum Leben dazu, andere wiederum können sich einfach nicht aufraffen. Eher aufwendigere Trainingsvarianten stellen Anmeldungen im Fitnessstudio dar (Viele enden hier als „Karteileiche“). Klassiker sind Schwimmen, Joggen und Radfahren. Was aber jeder in seinen Alltag einbauen sollte, sind die kleinen Übungen zwischendurch, denn eigentlich hat man sein Fitnessstudio immer bei sich und kann jederzeit loslegen. Das Stichwort lautet „Körpergewichtstraining“. Altbekannte Übungen vom Liegestütz über Sit-Ups bis zur Kniebeuge bieten, individuell modifiziert, für jeden die passenden Übungen und Schwierigkeitsgrade, die sich fast überall umsetzen lassen und wenig Zeit benötigen. Auch abends auf oder neben dem Sofa sind zahlreiche Übungen zum Thema Körpergewichts- oder auch Sofatraining im Netz zu finden. Einfach mal „googlen“! Wie in jedem guten Fitnessstudio auch hier der Rat: Langsam einsteigen und langsam steigern!
    Kein Aufschieben mehr! Es kann jetzt sofort losgehen!

    Eine Gute Fahrt & schönes Wochenende!

    Ihr ifz-Team

    Kleine Helmkunde: Duroplast und Thermoplast

    Im Fall eines Aufpralls verteilt die Helmaußenschale die Aufschlagsenergie auf eine möglichst große Fläche. Als zentraler Teil des gesamten Schutzsystems „Helm“ dient sie auch dazu, die Innenschale gegen Durchdringung, Abrieb und Wettereinflüsse zu schützen. Die äußeren Schalen von Motorradhelmen werden hauptsächlich aus duroplastischen und thermoplastischen Kunststoffen hergestellt. Doch was steht hinter diesen beiden Begriffen, deren Erklärung vielleicht beim nächsten Helmkauf hilfreich sein kann?

    Duroplast-Helme
    Bei der Herstellung von Duroplast-Helmschalen werden unter Zugabe von Harz und Härter mehrere Schichten von Glas- und Kohlefasermatten übereinander laminiert und verklebt, um eine hohe Stabilität, kombiniert mit größtmöglicher Flexibilität, zu erreichen. Dieser Verbund wird überwiegend in Handarbeit hergestellt. Die Oberfläche der Verbundwerkstoffe hält große Belastungen aus und weist eine hohe Beständigkeit gegenüber UV-Strahlung und Lösungsmitteln auf. In der Fertigung verwendete Materialien sind z. B. Aramidfaser (Handelsbezeichnung Kevlar, Twaron, Technora), Glasfaser (Handelsbezeichnung Fiberglass) und Kohlefaser (Handelsbezeichnung Carbon, Tenax).

    Thermoplast-Helme
    Bei der Fertigung dieser Helmaußenschale wird unter großer Hitze- und Druckeinwirkung Kunststoffgranulat in eine Form gespritzt. Damit sind Helme aus thermoplastischen Stoffen einfacher/schneller zu produzieren. Unlackiert reagieren diese Kunststoffe empfindlicher auf UV-Strahlung, wogegen jedoch in der Regel UV- und lösemittelbeständige Lacke aufgetragen werden. Für Thermoplast-Helme gibt es verschiedene Grundmaterialien, z. B. Acrylnitril-Butadien-Styrol (ABS) und Polycarbonat (PC).

    Eine Gute Fahrt & schönes Wochenende!

    Ihr ifz-Team

    Mit allen Wassern gewaschen!

    Der Saisonstart 2018 rückt allmählich näher. Es ist aber noch genug Zeit, um der Fahrer- und auch Beifahrerausstattung einen Blick zu gönnen. Oder sogar mehr als das. Es darf gewaschen, geölt, repariert und imprägniert werden.

    Wie lange Motorradbekleidung durchhält, hängt nämlich auch davon ab, wie mit ihr umgegangen wird. Egal ob Leder, Textil oder ein Mix aus beiden: Achten Sie zunächst auf das eingenähte Etikett mit den Pflegehinweisen!

    Textilbekleidung kann in den meisten Fällen gewaschen werden (Maschine oder Handwäsche). Vorher bitte integrierte Protektoren herausnehmen. Starke Verschmutzungen gegebenenfalls vorbehandeln. Das Klarspülen hinterher muss gründlich ausfallen, um Waschmittelrückstände zu vermeiden. Daher ist weniger Waschmittel mehr. Gerne darf auch zwei Mal ausgespült werden. WICHTIG: Verwenden Sie keine Weichspüler!

    Damit Ihre Bekleidung schmutz- und wasserabweisend bleibt, sollten Sie Ihre Textilbekleidung nach jeder Wäsche, so wie nach mehreren Regenfahrten auch, imprägnieren, um den natürlichen Abperleffekt des Oberstoffes wiederherzustellen. Nach dem Aufsprühen empfiehlt es sich, mittels Wärme (z.B. Bügeln (ohne Dampf), fönen oder auch im Trockner bei geringer Temperatur) den Imprägniereffekt zu aktivieren.

    Die beinahe gleiche Vorgehensweise empfiehlt sich auch bei Motorradbekleidung aus einem Leder-Textil-Mix. Die Wärmebehandlung nach dem Imprägnieren (Einsprühen) ist hier jedoch nicht angesagt. Die Lederbereiche können mit speziellen Lederpflegemitteln behandelt werden.

    Komplette Lederbekleidung hat in der Waschmaschine eher nichts zu suchen, eine Handwäsche mit lauwarmem Wasser ist aber möglich. Das Trocknen bitte nicht mit Wärmequellen beschleunigen (auch nicht in der Sonne), einfach bei Raumtemperatur trocknen lassen. Lösungsmittel und andere aggressive Reiniger sind tabu. Wie oben bereits beschrieben, kann mit Lederpflegemitteln der Alterung des Leders entgegen gewirkt und seine Widerstandskraft gestärkt werden. Direkt nach dem Reinigen sollte das noch feuchte Leder mit Lederpflege-Öl versehen und damit „genährt“ werden. Fett hingegen dient eher zusätzlich als Wasserabweiser für bereits „genährtes“ Leder. Bei der Wahl der Mittel bitte auf die Art des Leders achten (hydrophobiert) und geeignete Öle/Fette verwenden.

    Einige Hersteller haben auf ihren Webseiten passende Pflegetipps zusammengestellt, die weiterhelfen. Hier einfach mal reinschauen.

    Sollten Reparaturen anstehen, wie etwa ausgerissene Druckknöpfe oder Risse im Material, ist es am sinnvollsten, den Hersteller anzusprechen, um gegen kleines Geld professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Übrigens, Reißverschlüsse werden wieder leichtgängig, wenn man sie gelegentlich „schmiert“. Neben speziellen Pflegemitteln aus dem Fachhandel ist hier auch Maschinenöl einsetzbar.

    Eine Gute Fahrt & schönes Wochenende!

    Ihr ifz-Team

    Träumen und planen

    Motorradwetter ist das da draußen für die meisten von uns derzeit sicherlich nicht. Was aber hält uns davon ab, bereits jetzt gedanklich die nächste Motorradsaison anzugehen und von der nächsten Tour zu träumen? Viel zu häufig schiebt man derlei Gedanken und Vorhaben auf die lange Bank um dann festzustellen, dass das (neue) Jahr schon weit fortgeschritten ist, Planungen für den Motorradurlaub, die Gruppentour übers Wochenende zu spät angegangen wurden, Unterkünfte an den Ausfahrt-Wochenenden knapp oder sämtliche Motorradtrainings an den gewünschten Tagen ausgebucht sind.

    Wer frühzeitig an seine Motorrad-Events 2018 denkt, verschafft sich nicht nur schöne Gedanken in (meteorologisch) tristen Wochen, sondern spart sich zudem noch unnötigen Stress in der kommenden Saison.

    Gerade was geplante Ausfahrten oder Urlaube mit Gleichgesinnten betrifft oder das langgehegte Vorhaben, gemeinsam ein Motorradtraining endlich anzugehen, ist jetzt die richtige Zeit, die Terminkalender miteinander abzustimmen und Wunschtermine zu blocken. Unterkünfte für Ausfahrten können bereits jetzt für 2018 reserviert werden und die Anbieter von Motorradtrainings haben bereits die ersten Termine für das neue Jahr auf unserem Trainingsterminportal veröffentlicht. Viele weitere Termine werden folgen.

    Wir wünschen viel Vorfreude und gutes Gelingen bei den Vorbereitungen auf die Motorradsaison 2018 sowie eine Gute Fahrt & schönes Wochenende!

    Ihr ifz-Team

    MOTORRAD: Aber sicher!

    Wer kennt sie nicht, die Kommunikationsplattform für Motorradfahrer „VivaLaMopped“. Diese bietet das perfekte Forum für die Online-Motorradsicherheitskampagne „MOTORRAD: Aber sicher!“, initiiert vom Industrie-Verband Motorrad (IVM) in Kooperation mit dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI). Auch das ifz ist mit von der Partie.

    Lehrfilme: Motorrad-Assistenzsysteme
    Die Lehrfilmreihe über Motorrad-Assistenzsysteme veranschaulicht Motorradfahrern, Wiedereinsteigern und Anfängern verschiedene Helfer in 12 Filmen.

    Das Online-Magazin
    In 10 Folgen geht es um vieles, was Motorradfahren noch schöner und sicherer macht. Auf äußerst unterhaltsame Art und Weise vermittelt Jens Kuck auch in dieser Web-Serie wertvolle Tipps und Infos rund um das Motorrad.

    Das nasskalte Winterwetter beschert in dieser motorradfreien Zeit sicherlich eine gute Gelegenheit, das Thema „Motorrad“ gemütlich auf dem Sofa weiter zu vertiefen:
     Hier geht´s los! 

    Eine Gute Fahrt & schönes Wochenende!

    Ihr ifz-Team

    Warm und sicher

    Neulich im Herbst: Es ging bei schönstem Sonnenschein mit dem Motorrad los. Doch sobald die wärmenden Sonnenstrahlen verschwunden waren, wurde es schlagartig kalt …

    Und wenn man eines auf dem Motorrad gar nicht mag, dann Kälte. Denn neben dem Fahrvergnügen geht uns beim Frieren die Konzentrationsfähigkeit verloren. Auch klamme Finger und Eis-Füße lassen unsere Reaktionsfähigkeit schnell auf den Nullpunkt sinken. Denken Sie also schon vor der Fahrt daran, dass es im Laufe des Tages schnell kälter werden kann.

    Wichtig ist es, die Körpertemperatur immer auf einem angenehmen Niveau zu halten, also auch nicht zu warm. Denn wer ins Schwitzen gerät, kühlt schneller aus, da Feuchtigkeit die Temperatur um ein Vielfaches besser leitet als Luft.

    Die passende Motorradbekleidung schafft Abhilfe bei der „Klimaproblematik“. Funktionsbekleidung mit herausnehmbarem Thermofutter kann bei diesen Witterungsverhältnissen ebenso hilfreich sein, wie über dem Motorradanzug getragene Thermobekleidung. Beide Varianten lassen sich unterwegs bei einem Tank- oder Raststopp schnell an- oder ausziehen. Spezielle Motorradsocken, Unterzieher für Handschuhe, Sturmhauben, Hals- und Kniewärmer sind weitere sinnvolle Komponenten, um der Witterung zu trotzen und stets für maximalen Komfort zu sorgen.

    Wer sich nach dem „Zwiebelprinzip“ in mehrere Bekleidungsschichten hüllt, sollte darauf achten, dass die Beweglichkeit auf dem Motorrad erhalten bleibt.

    Eine Gute Fahrt & schönes Wochenende!

    Ihr ifz-Team

    Zu zweit unterwegs

    Der gemeinsame Fahrspaß auf Motorrad oder Roller setzt ein paar Dinge voraus, die Fahrer und Beifahrer unbedingt wissen und beachten sollten. Wichtig ist es, den ungeübten Mitfahrer schon vor der Fahrt darauf aufmerksam zu machen, was unterwegs wichtig ist. Beim Festhalten geht es los. Der Beifahrer hält sich im Hüftbereich des Fahrers fest. Es darf ruhig Tuchfühlung zum Fahrer aufgenommen werden. Nah ranrücken, damit beide eine Einheit bilden. Ganz wichtig: Der Beifahrer lässt seine Füße immer auf den Rasten, auch in Kurven oder wenn beispielsweise an Ampeln angehalten wird! Sozia oder Sozius fahren auf dem Zweirad aktiv mit und sollten daher möglichst auch das Verkehrsgeschehen mitverfolgen, dabei aber plötzliche Bewegungen vermeiden. Eine gewisse Körperspannung hilft u.a. dabei, das Aneinanderschlagen der Helme beim Gas geben oder Bremsen zu vermeiden. Für die runde Kurvenfahrt ist die Blickführung des Mitfahrenden entscheidend: In Linkskurven links und in Rechtskurven rechts am Fahrer vorbeischauen und auf Linie mit dem Fahrer bleiben. Für die Verständigung unterwegs ist die Absprache von Zeichen sinnvoll. Z.B. kann das Klopfen auf den rechten Oberschenkel bedeuten anzuhalten, klopfen gegen die rechte Schulter langsamer zu fahren. Auch wenn es schwer fällt, seine Eindrücke sollte zumindest der Fahrer unterwegs für sich behalten. Durch ein meist schwer verständliches „Rufen nach hinten“, ist die Ablenkung groß. Wer quatschen möchte, findet die passende Kommunikationstechnik im Fachhandel.

    Es versteht sich, dass aufgrund der größeren Zuladung Fahrwerk und Reifenfülldruck ggf. vor der Fahrt angepasst werden müssen. Auch fallen Brems- und Überholvorgänge unterwegs länger aus, als im Solobetrieb. Der Fahrer sollte dies in seiner Fahrweise berücksichtigen und generell riskante und abrupte Manöver vermeiden.

    Übrigens, meist ein sehr wackeliger Moment ist das Aufsteigen oder Absteigen des Beifahrers, was oftmals zu salopp gehandelt wird. Erst wenn der Fahrer einen sicheren Stand hat (beide Füße am Boden, Hände fest am Lenker) und das Kommando gibt, „darf“ auf- oder abgestiegen werden. Guten Halt bieten für diese Momente die Schultern des Fahrers.

    Und zuletzt noch: Was für den Fahrer gut ist … Ihr Beifahrer sollte selbstverständlich Motorradbekleidung tragen.

    Eine Gute Fahrt & schönes Wochenende!

    Ihr ifz-Team

    Warum Motorradhandschuhe so wichtig sind

    Klar, beim Ski- oder Schlittenfahren trägt man draußen Handschuhe, um der Kälte zu trotzen. Auch beim Motorrad- und Rollerfahren ist der Schutz vor Witterungseinflüssen je nach Wetterlage nicht unerheblich. Kälte und Nässe machen weniger Spaß, verlangsamen vor allem die mechanischen Reaktionen der Hand und stören die Konzentration beim Fahren. Aber auch bei schönem Wetter können vom Vorausfahrenden aufgewirbelte Steinchen oder anprallende Insekten gerade bei höheren Geschwindigkeiten Schmerzen verursachen und schlagartig für unnötige Ablenkung sorgen. Und: Kommt es zu einem Sturz, werden Ihre Hände zwangsläufig Bodenkontakt aufnehmen.

    Aus all diesen Gründen gehören zur Ausrüstung auf dem motorisierten Zweirad selbstverständlich die passenden Handschuhe dazu – und das bei jedem Wetter!

    Mit Blick auf die Erfüllung aller für die Sicherheit wichtigen Kriterien von Handschuhen, sollten diese vor allem perfekt und bequem sitzen und Ihre „Verbindung“ zum Fahrzeug nicht stören. Ihr Fingerspitzengefühl sollte beim Handling des Fahrzeugs erhalten bleiben. Praktische Handschuh-Tipps gibt es hier.

    Und noch etwas … Auch die Fahrer von Mofa, Moped, Mokick oder Roller sollten sich darüber im Klaren sein, dass auch bei niedrigeren Geschwindigkeiten die Hände bei einem Sturz unweigerlich in Mitleidenschaft gezogen werden.

    Eine Gute Fahrt & schönes Wochenende!

    Ihr ifz-Team

    Nasse Straßen: kein Problem!

    Auch wer bei feinstem Sonnenschein startet, kann unterwegs von Regenwolken eingeholt werden. Geht es für mehrere Tage auf Tour, sollte man sich schon im Vorfeld auf mögliche Regenetappen vorbereiten. Wir zeigen, worauf zu achten ist.

    Grip

    Mit guten Reifen ist das Fahren bei Nässe kein großes Problem. Klar, dass uns dabei natürlich spürbar weniger Grip zur Verfügung steht, als auf trockener Fahrbahn, sodass weniger Schräglage selbstverständlich ist. Ein sensibler Umgang mit Gas und Bremse ist ebenso angesagt, moderates und angepasstes Tempo versteht sich dabei von selbst. Abrupte und hastige Fahrmanöver sind zu vermeiden. Drehzahlen niedrig halten und lieber einen Gang höher wählen. Alles in allem ein weicher, runder und besonders vorausschauender Fahrstil eben. Vorsicht auf Fahrbahnmarkierungen, Bitumenstreifen und Kopfsteinpflaster. Auch Kanaldeckel werden jetzt extrem rutschig.

    Bremsen

    Antiblockiersysteme sind hier natürlich in ihrem Element und können recht problemlos auch auf Nässe erstaunliche Verzögerungswerte erreichen. Ohne ABS muss dagegen mit Feingefühl dosiert und vor allem nicht ruckartig gebremst werden, damit das Vorderrad nicht blockiert. Wichtig dabei ist in jedem Fall, hinten mitzubremsen.

    Sicht

    Oftmals wird durch vom Vordermann aufgewirbelte Nässe die Sicht erschwert. Hier empfiehlt es sich, mehr Abstand aufzubauen. Zudem kennt jeder das lästige Beschlagen des Visiers. Bessere Sicht und damit zusätzliche Sicherheit verschaffen hier Beschlag hemmende oder doppelwandige Visiere. Die sogenannten Pinlock-Visiere verhindern mit Hilfe einer zweiten Scheibe das unangenehme Beschlagen. Wie bei einer Doppelverglasung verhilft die entstandene Luftkammer zwischen innerer und äußerer Scheibe zu besserem Durchblick. Mit diesen Visieren können die meisten Helme nachgerüstet werden.

    Fahrer und Gepäck

    Wer gut gegen Nässe geschützt ist, steigert sein Wohlbefinden und damit die aktive Sicherheit unterwegs. Für Fahrer mit Textilanzügen ist die Regenkombi eine Empfehlung. Sofern das Leder nicht wasserabweisend (hydrophobiert) ist, kommen Fahrer in Lederbekleidung um die schützende Regenpelle in den meisten Fällen nicht herum. Denken Sie daran auch Ihr Gepäck entsprechend wetterfest zu machen. Übrigens: Ein gummierter Visierwischer am Zeigefinger des linken Handschuhs kann als „Scheibenwischerersatz“ bei Regen schnell wieder den Durchblick bringen.

    Gute Fahrt & schönes Wochenende!

    Ihr ifz-Team

    Wasserhaushalt

    Der Hochsommer ist da und mit ihm auch die schweißtreibendsten Touren des Jahres. Trotzdem gilt  es, während der Fahrt durchweg einen kühlen Kopf zu bewahren. Schwitzen bedeutet für den Körper Flüssigkeitsverlust und mit diesem schwindet zusehends die Konzentration. Um also immer möglichst konzentriert unterwegs zu sein, gilt es, den Flüssigkeitsverlust in Grenzen zu halten, zu kompensieren.

    Zunächst sollte man häufiger als gewohnt pausieren und dabei regelmäßig Flüssigkeit aufnehmen – sprich: trinken! Dabei ist es wichtig zu wissen, dass das Durstgefühl ein sehr spätes Alarmsignal des Körpers ist. Grundsätzlich, also auch bei niedrigeren Temperaturen, sollte jede Pause zum Trinken genutzt werden, auch wenn man sich mitunter dazu zwingen muss.

    Die obligatorische Flasche Wasser gehört daher immer griffbereit ins „Handgepäck“. Belebend und lecker können unterwegs ergänzend Lebensmittel mit hohem Wassergehalt sein. Wir haben hier zum Beispiel Salatgurken, Wassermelonen, Tomaten, Erdbeeren, die schon zuhause mundgerecht in kleine Stücke geschnitten, ihren Platz im Tankrucksack finden können.

    Bei hohen Temperaturen empfiehlt es sich, bei der Wahl des Pausenortes möglichst auf ein schattiges Plätzchen zu achten.

    Mehr zum Motorradfahren im Sommer liefert das Sommer-Special des ifz.

    Gute Fahrt & ein schönes, sonniges Wochenende

    Ihr ifz-Team

    In der Gruppe versetzt fahren

    Eine der zentralen Regeln, die bei der Fahrt mit Gleichgesinnten in der Motorradgruppe eingehalten werden sollten, ist das versetzte Fahren. Beim versetzen Fahren reihen sich alle Gruppenmitglieder abwechselnd links und rechts innerhalb der Fahrspur auf, ohne dabei zu nah am Straßenrand oder in der Straßenmitte zu fahren. Der erste Fahrer vorn (Tourguide) gibt das Schema vor – er fährt links in der Spur.

    Was oftmals fälschlicherweise angenommen wird: Die Regel des versetzten Fahrens dient nicht der Verringerung des Sicherheitsabstandes zum Vordermann! Es geht vielmehr darum, jedem Gruppenmitglied eine bessere Sicht nach vorn und mehr Platz für ein eventuelles Bremsmanöver zu ermöglichen. Es muss also auch beim versetzten Fahren ein ausreichend großer Sicherheitsabstand zwischen den Gruppenmitgliedern gewählt und eingehalten werden.

    Das versetzte Fahren wird übrigens nur auf Geraden ausgeübt: Spätestens im Anfahrbereich von Kurven wird das versetzte Fahren aufgelöst. Ab hier fahren nämlich alle Gruppenmitglieder die Kurve auf der gleichen Fahrlinie.

    Gute Fahrt!

    Ihr ifz-Team

    Visier runter!

    Während die Eintagsfliege mit 2 km/h Fluggeschwindigkeit eher gemütlich unterwegs ist, kommt uns eine Honigbiene schon mit flotten 13 km/h entgegen. Eine Pferdebremse schafft satte 40 km/h. Doch wie schnell diese fliegenden Gesellen auch immer unterwegs sind, ein Aufprall im Gesicht oder sogar ins Auge gilt es beim Motorrad- und Rollerfahren tunlichst zu vermeiden. Auch wenn es noch so verlockend ist, den angenehmen Fahrtwind zu genießen, das Visier sollte immer heruntergeklappt werden. Sicherlich kann es einen Spalt breit für frische Luft geöffnet bleiben. Wer ein Jet- oder Crosshelm ohne Visier bevorzugt, findet mit der passenden Motorradbrille ausreichenden Schutz, zumindest für die Augen.

    Neben Insekten kann es natürlich auch ein, vom Vorausfahrenden aufgewirbeltes Steinchen etc. sein, dass uns die Sicht schon bei geringem Tempo rauben kann, und das schlagartig. Von daher empfehlen wir, vom ersten Meter an das Gesichtsfeld, insbesondere die Augen, vor „Eindringlingen“ zu schützen.

    Gute Fahrt & schönes Wochenende!

    Ihr ifz-Team

    Wahrnehmung

    Als Wahrnehmung bezeichnet man das, was wir mit unseren Sinnen aufnehmen. Unsere Umwelt nehmen wir vor allem über unsere Augen wahr. Und weil vor allem der Sehsinn für die Wahrnehmung über größere Distanzen genutzt wird, ist gute Sichtbarkeit, Wahrnehmbarkeit, auch im Straßenverkehr von größter Bedeutung.

    Die Statistik zeigt uns jedoch, dass Motorradfahrer viel zu häufig im Straßenverkehr übersehen werden, was mitunter zu Kollisionen führt. Nach wie vor sind Pkw mit etwa 80% der Hauptkollisionsgegner von Motorradfahrern. Doch entgegen dem weit verbreiteten Vorurteil, der Motorradfahrer sei bei diesen Kollisionen meist der Schuldige, werden über zwei Drittel dieser Unfälle von Pkw-Fahrern verursacht. Auffällig ist hierbei, dass abbiegende Pkw-Fahrer in vielen Fällen entgegenkommende größere Fahrzeuge wahrnehmen und vorbei lassen, das Motorrad jedoch übersehen. Dies hat u. a. mit einer Fixierung auf die Ausmaße vierrädriger Fahrzeuge zu tun. Je größer ein Fahrzeug ist, desto eher wird es als potentielle Gefahr eingestuft. Die recht schmale Silhouette des Motorrades dagegen löst oftmals keine Reaktion aus.

    Eine andere Problematik stellen gerade im Sommer Waldpassagen dar, in denen sich „Hell-Dunkel-Zonen“ bilden. Durch den Wechsel einfallender Sonne und den Schatten der Bäume sind unsere Augen oftmals überfordert, sodass ein entgegenkommendes Zweirad hier mitunter schwer auszumachen ist.

    Kalkulieren Sie das in Ihre Fahrweise mit ein und rechnen Sie immer damit, übersehen zu werden.

    Gute Fahrt wünscht

    Ihr ifz-Team

    Neue Motorradreifen vorsichtig einfahren

    Sind die Reifen des Motorrades oder Rollers nach der Saison „runtergefahren“, ist es für viele Motorradfahrer üblich, die Neuanschaffung in den Frühling zu verlegen. Nach erfolgtem Wechsel, sollte aber nicht wie gewohnt „durchgestartet“ werden. Generell gilt für alle Fahrerinnen und Fahrer ein behutsames Herantasten an gewohnte Schräglagen und Bremsmanöver. Aber auch die neuen Reifen müssen unbedingt eingefahren werden, denn diese haben aufgrund des Produktionsprozesses noch eine ziemlich glatte Oberfläche. Auf den ersten 100 bis 200 Kilometern muss die Oberfläche beim Fahren erst angeraut werden, damit der Reifen den gewünschten Grip aufbauen und gänzlich ausnutzen kann. Wer hier zu forsch ans Gas und in Schräglage geht, kann schnell die notwenige Haftung zur Fahrbahn verlieren und damit im Falle eines Sturzes sogar seinen Versicherungsschutz gefährden.

    Insbesondere die ersten 20 Kilometer sollten sehr behutsam gefahren werden, vergleichsweise wie bei Nässe. Starkes Beschleunigen und hartes Bremsen bitte vermeiden. Leiten Sie Bremsmanöver frühzeitig ein. Wenn möglich, fahren Sie erste Kurven und Kreise auf freiem Gelände abseits des Straßenverkehrs. Aber auch hier gilt es Vorsicht walten zu lassen.

    Also, fahren Sie Ihre neuen Reifen bewusst ein und nutzen Sie die ersten 200 Kilometer, um sich an die neue Bereifung zu gewöhnen.

    Gute Fahrt!

    Ihr ifz-Team

    Ein neuer Passagier

    Die Motorradsaison ist in vollem Gange, die Ostertage boten die ideale Gelegenheit für erste Ausfahrten und für Familien-Events.

    Möglicherweise kam auch bei Ihnen bei der Gelegenheit das Thema „Kinder auf dem Motorrad“ auf den Tisch oder Filius/Filia haben den Wunsch geäußert (der Apfel fällt ja bekanntlich nicht weit vom Stamm) „mal mitzufahren“. Sprich, vielleicht steht erstmals eine Ausfahrt mit der Tochter oder dem Sohn an.

    Ein Thema, das nicht allgegenwärtig ist, bei dem aber Informationen unerlässlich sind. Unsicherheit herrscht bereits rund um die Dauer der ersten Ausfahrt. Dabei empfehlen wir, sich gerade am Anfang lieber etwas mehr in Zurückhaltung (auch wenn der neue Sozius, die neue Sozia das anders sehen sollte) zu üben. Kurze und weniger anstrengende Streckenabschnitte von höchstens jeweils 30 Minuten sollten für Mini-Biker das Maß der Dinge auf dem Motorrad oder dem Motorroller sein. Machen Sie die erste Tour nicht gleich zum Marathon und achten Sie auf eine ausgeglichene, harmonische Fahrweise. Älteren Kindern mit mehr Erfahrung kann beim „Mitbiken“ durchaus eine längere Fahrzeit oder eine anspruchsvollere Strecke zugemutet werden.

    Weitere Antworten auf Fragen rund um die (auch rechtlichen) Grundlagen, die Voraussetzungen, die Helmwahl, die Kommunikation und Fahrweise und vieles mehr, finden Sie in unserer Broschüre „Mit dem Nachwuchs auf zwei Rädern“.

    Ihnen (beiden) gute Fahrt

    wünscht Ihr ifz-Team

    Vieldiskutiert: Helmabnahme „Ja“ oder „Nein“

    „Die Helmabnahme bei einem bewusstlosen oder bewusstseinsgetrübten Motorradfahrer kann schlimme Folgen haben“. Dieser Irrglaube hält sich leider sehr hartnäckig in den Köpfen vieler Auto- und Motorradfahrer, obwohl bereits seit 1984 unter Experten Einigkeit darüber herrscht, dass der Helm abzunehmen ist. Das Risiko bei Bewusstlosigkeit im Helm zu ersticken, ist für den Verletzten weit größer, als ein Verletzungsrisiko beim Abnehmen des Helms. Trotzdem sollte der Helm natürlich immer mit größter Vorsicht abgenommen werden, um Halswirbelverletzungen zu vermeiden.

    Auch bei so genannten Klapphelmen, bei denen die vordere Helmseite komplett hochgeklappt werden kann, ist die Abnahme des kompletten Helms erforderlich, da nur so eine korrekte Atemspende und eine eventuell später notwendige stabile Seitenlage möglich sind.

    Wir halten also fest, dass einem bewusstlosen Motorradfahrer nach einem Sturz oder Unfall sein Helm immer abgenommen werden muss.

    Die vom ifz entwickelten Helmaufkleber zeigen dem (Erst)Helfer, wie der Helm schnellstmöglich zu  öffnen ist. Sollte es dabei zu Komplikationen kommen, die zu viel Zeit kosten, schneiden Sie einfach den Riemen des Helms durch. Denn der Helm sollte nach einem Sturz sowieso nicht mehr benutzt werden.

    Weitere Infos, unter anderem zur korrekten Helmabnahme, gibt es in unserer Broschüre „Das kleine Erste-Hilfe-Einmaleins“ und in unserem Film „Erste Hilfe – Richtiges Verhalten am Unfallort“.

    Gute Fahrt!

    Ihr ifz-Team

    Motorradfahren in der Gruppe

    Sich gekonnt in Gruppen zu bewegen, ist für die meisten Tiere kein großes Problem. Wir Menschen müssen uns dabei schon wesentlich mehr konzentrieren. Daher hier noch schnell unser Tipp für die bevorstehenden Ostertage, die für den einen oder anderen bestimmt eine willkommene Gelegenheit bieten, mit Gleichgesinnten Motorrad zu fahren.

    Um in der Motorradgruppe sicherer und entspannter unterwegs zu sein, müssen schon vor Fahrtbeginn klare Regeln besprochen werden, die jeder Mitfahrer einhalten sollte.

    Hier die zentralen Punkte auf einen Blick:

    – kein Wettbewerb untereinander
    – keine Überholmanöver in der Gruppe
    – Abstand halten
    – größtmögliche Rücksicht untereinander und anderen Straßenverkehrsteilnehmern gegenüber
    – regelmäßige Pausen

    Und ganz wichtig: Jeder fährt trotz Teamgeist – unter Beachtung der besprochenen Gruppenregeln und vor allem der Straßenverkehrsordnung – für sich selbst verantwortlich.

    Jeder Motorradhelm kommt mal in die Jahre

     

    Eine immer wiederkehrende Frage an uns bezieht sich auf die Nutzungsdauer eines Motorradhelms. Grundsätzlich sollte vorausgestellt werden, dass ein Helm noch „wie neu“ aussehen und „sturzfrei“ sein kann und dennoch aufgrund seines Alters nicht mehr verwendet werden sollte. Im Regelfall wird der Austausch nach fünf bis sieben Jahren empfohlen. Unabhängig von der äußeren Erscheinung oder Intensität der Nutzung.

    Bedingt wird der Austausch durch Materialermüdung einzelner Komponenten, die auch dann voranschreitet, wenn ein Helm gänzlich unbenutzt bleibt. So härtet beispielsweise das Material der Innenschale (Styroporkern), das wesentlich an der Sicherheit (Stoßdämpfung) beteiligt ist, mit der Zeit aus. Die Innenschale erfüllt dann nicht mehr ihre gewünschten Absorptionseigenschaften. Aufgrund dieser Alterungsprozesse ist das Gesamtwirkungssystem des Helms nicht mehr zu 100 Prozent gegeben.

    Um die volle Schutzwirkung des Helms auszunutzen, sollte man sich zur eigenen Sicherheit an den fünf bis siebenjährigen Wechselzyklus halten. Wie bei anderen Dingen auch, kann aber die falsche Behandlung und Pflege die Nutzungsdauer verkürzen.

    Klar, dass ein Helm nach einem Unfall getauscht werden muss. Aber auch nach einem Fall des Helms aus geringer Höhe – z. B. vom Lenker – ist die volle Schutzwirkung nicht mehr gegeben. Die dabei entstandenen Schäden sind von außen oftmals nicht erkennbar.

    Wochenend-Check

    „Luftdruck“
    Der 31. März ist der 90. Tag des gregorianischen Kalenders (der 91. in Schaltjahren), somit verbleiben für 2017 noch 275 Tage, um in Ihrer Karriere als Motorrad- oder Rollerfahrer weiterhin alles richtig zu machen. Der folgende Tipp kann dabei behilflich sein – es geht um den Reifenfülldruck, dem regelmäßig volle Aufmerksamkeit geschenkt werden muss. Der richtige Reifenfülldruck hat nämlich einen großen Einfluss auf das Fahrgefühl und ist beim Motorrad und Roller noch wichtiger als beim Auto.

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